Die VR-Bank Main-Rhön geht wie geplant an den Start

GEMEINSAM | ZUKUNFT | GESTALTEN: Nach Eintragung ins Genossenschaftsregister folgt die technische Zusammenführung

03. Oktober 2021 - Es ist ein historischer Schritt mit großer strategischer und betriebswirtschaftlicher Tragweite, der auch nach außen ein kraftvolles Zeichen setzt. Die Bank ist davon überzeugt, dass die durch die Fusion geschaffene größere Einheit sowohl den Herausforderungen der Niedrigzinsphase als auch dem zusätzlichen Wettbewerb von bis dato branchenfremden bzw. neuen Nischenanbietern wie z.B. Amazon, Apple oder PayPal noch besser Paroli bieten kann.  Auch die stetig steigenden regulatorischen Belastungen können einfacher und effizienter angegangen werden. Es werden künftig erhebliche Synergien bei der Bewältigung der enormen aufsichtsrechtlichen Belastungen erreicht. „Diese heute schon bestehenden, ungeheuer komplexen Anforderungen sind nur mit hochqualifizierten Spezialisten im Griff zu behalten“, so Markus Merz.

Diese Produktivitätsgewinne sind die Basis für eine dauerhaft leistungsstarke und preiswerte Bankdienstleistung im Kundengeschäft und sichern dauerhaft die Ertragskraft der Bank. Die Verschmelzung bringt zusätzlich unmittelbare Größenvorteile bei der Kreditvergabe.

„Für die große Zustimmung, das starke Maß an Unterstützung und das Vertrauen, das die Bank auf dem Weg zur Realisierung ihres Vorhabens erfahren hat, danken Vorstand und Aufsichtsrat unseren Kunden, Mitgliedern und Vertretern“, ergänzt Frank Hefner. In den vergangenen Wochen und Monaten haben die Altbanken mit intensiver gemeinsamer Projektarbeit die Grundlage für die neue VR-Bank Main-Rhön eG gelegt. „An den Start geht nun das mit rund 2,5 Mrd. € Bilanzsumme derzeit zweitgrößte Genossenschaftsinstitut in Unterfranken – direkt nach der Raiffeisen-Volksbank Aschaffenburg eG mit gut 3 Mrd. €. Unser Filial- und SB-Stellennetz umfasst derzeit 37 Beratungs- und Servicestandorte. 50.000 Mitglieder, 104.000 Privat- und Firmenkunden, ein Kreditvolumen von ca. 1,2 Mrd. €, ein betreutes Kundenanlagevolumen von 3,4 Mrd. Euro und somit ein Gesamtkundenvolumen von 4,6 Mrd. €. „Das ist eine hervorragende Basis, um sowohl die künftigen Herausforderungen besser zu bewältigen als auch die Chancen zur Erweiterung des Dienstleistungsangebots noch schneller umzusetzen – ganz im Sinne unserer Kunden und Mitglieder: Denn die Bankstrukturen hinsichtlich der regionalen Kundenbetreuung vor Ort bleiben weitestgehend unangetastet mit den gleichen dezentral platzierten Entscheidungsträgern und den bekannt schnellen Entscheidungswegen z.B. bei der Kreditvergabe“, erläutert Frank Hefner

GEMEINSAM | ZUKUNFT | GESTALTEN“ – das ist die Maxime, unter die die VR-Bank Main-Rhön eG den weiteren Integrationsprozess gestellt hat. „Im Zuge des Zusammenwachsens beider Institute wollen wir letztlich auch mit unseren Kunden weiter zusammenwachsen“, so Markus Merz.

Wir werden unsere Produkte und Dienstleistungen auch weiterhin konsequent auf unsere Privat- und Firmenkunden ausrichten. Eine individuelle Betreuung entlang deren Bedürfnisse ist dabei die Leitlinie unseres Handelns. „Als Partner an der Seite unserer Kunden und Mitglieder wollen wir gemeinsam mit diesen die für sie besten Lösungen umsetzen“, fasst Hefner zusammen.

Und Herr Merz fügt hinzu: Mit Zuversicht und Einsatzfreude werden wir die vor uns liegenden Aufgaben angehen. Wir freuen uns auf die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Mitgliedern in einem konstruktiven und partnerschaftlichen Miteinander.

Beginnend von links:

Vorstand Tobias Herzog, Vorstand Markus Feser, Vorstand Michael Reif, Vorstandssprecher Markus Merz, Aufsichtsratvorsitzender Bernd Kröner, Stellv. Aufsichtsratvorsitzender Peter Klett, Vorstandssprecher Frank Hefner